Vorwort
Diese Staatsexamensarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die logarithmische Druckabhängigkeit des chemischen Potentials idealer Gase bei konstanter Temperatur anhand eines Schulversuchs zu zeigen. Grundlage des Versuchs soll die Verwendung einer handelsüblichen-Sonde sein, wie sie im Kraftfahrzeugbau eingesetzt wird. Dabei wird das chemische Potential von Sauerstoff in eine meßbare elektrische Spannung umgesetzt, die mit schulüblichen Meßinstrumenten gemessen werden kann.
Im ersten Kapitel werden die notwendigen physikalischen und chemischen Grundlagen bereitgestellt. Kapitel zwei beschreibt die-Sonde und ihre Funktionsweise. In Kapitel 3 wird dann der entwickelte Versuchsaufbau vorgestellt und die Versuchsdurchführung erläutert. Außerdem erfolgt die Auswertung einiger Meßreihen, die in Anhang A angeführt sind. In Anhang B werden darüber hinaus die verwendeten physikalischen Konstanten angegeben.
Michael Ralph Pape
Karlsruhe, November 1999
,,Jedes der großen Teilgebiete der klassischen Physik wird durch eine mengenartige Größe charakterisiert. Die Mechanik ist der Teil der Physik, in der es um den Impuls und dessen Ströme geht. Die Elektrizitätslehre beschäftigt sich mit der elektrischen Ladung und mit elektrischen Strömen. Entsprechend kann man auch die reine Wärmelehre definieren als den Teil der Physik, in dem es um die Entropie und um Entropieströme geht.'' [4, S. 8]
Mengenartige Größen der klassischen Physik sind z. B. die Ladung
,
der Impuls
und die Entropie
. Sie beziehen sich immer
auf ein Raumgebiet. Für alle mengenartigen Größen gilt die Regel:
Werden zwei physikalisch gleiche Systeme, die sich im selben Zustand befinden, zusammengesetzt, so verdoppeln sich die Werte der mengenartigen Größe im zusammengesetzten System im Vergleich zu denen in den Einzelsystemen.Für jede mengenartige Größe
Manche mengenartigen Größen können weder erzeugt noch vernichtet werden. Für
sie ist der Term
immer gleich null, d. h. sie können ihren
Wert nur durch Zu- oder Abfluß ändern. Für sie gilt
| (1.2) |
Diese Größen heißen Erhaltungsgrößen. Zu ihnen gehören der Impuls
,
die Energie
und die elektrische Ladung
. Die Entropie
kann nicht vernichtet, jedoch erzeugt werden. Daher ist sie keine Erhaltungsgröße.
Zu beinahe jeder mengenartigen Größe gehört eine bestimmte intensive Größe.
Welche intensive Größe zu welcher mengenartigen gehört, ist in Tabelle 1.1
dargestellt. Intensive Größen sind lokale Größen.
|
In Abschnitt 1.1 haben wir
verschiedene mengenartige Größen kennengelernt. Die Stoffmenge oder kurz Menge
ist eine weitere mengenartige Größe. Ihre Einheit ist das Mol.
,,Ein Mol ist diejenige Menge einer Substanz
, in der so viele
Teilchen enthalten sind, wie Atome in 12 g des
Kohlenstoffisotops
. Die Teilchen können Atome, Moleküle, Ionen, Elektronen
sein. Die Teilchenzahl, die ein Mol eines jeden Stoffes enthält,
beträgt
. Sie wird als
Avogadro-Konstante bezeichnet.`` [1, S. 121]
Da Stoffe, also Stoffmengen, erzeugt und vernichtet werden können, ist
keine Erhaltungsgröße. Im Umgang mit Stoffmengen spricht man oft von der Stoffmengenkonzentration
oder kurz Konzentration
. Sie ist die Stoffmenge
eines
Stoffes
, dividiert durch das Volumen
, in dem der Stoff enthalten
ist. Damit gilt
,,In einer Mischung aus idealen Gasen
bei konstanter Temperatur und
unter Konstanthaltung der Volumina
übt jede einzelne Komponente einen
Druck aus, der als Partialdruck bezeichnet wird. Der Partialdruck einer Komponente
eines Gasgemisches entspricht dem Druck, den diese Komponente ausüben würde,
wenn sie sich allein in dem betrachteten Gasraum befände. Der Gesamtdruck des
Gasgemisches
ist gleich der Summe der Partialdrücke
der einzelnen Komponenten
,
wobei
die Partialdrücke der Komponenten 1, 2,
3 bedeuten.`` [1, S. 125]
Die Äquivalenz von Partialdruck
und Konzentration
ist leicht
einzusehen. Man muß hierzu lediglich die Zustandsgleichung für ideale Gase
![]() |
(1.5) | ||
| (1.6) |
,,Genauso wie es zu der mengenartigen Größe
eine zugehörige intensive
Größe
gibt,
so gibt es auch zu der mengenartigen
Größe
eine intensive Größe: das chemische Potential
``. [4, S. 33].
Wir können also Tabelle 1.1 um den
Eintrag aus Tabelle 1.2
ergänzen.
|
Das chemische Potential wurde um 1873 von W. GIBBS eingeführt. Daher
rührt auch seine Einheit, das Gibbs (
).
Jedes physikalische System hat einen bestimmten Energieinhalt. Aus Erfahrung
weiß man, daß jede Energieform aus dem Produkt einer intensiven Größe und dem
Differential der dazugehörigen mengenartigen Größe besteht. Man kann schreiben
| (1.7) |
| (1.9) |
Sind in einem physikalischen System die Änderungen aller mengenartigen Größen,
bis auf die der Stoffmenge
eines Stoffes, gleich null, so folgt aus
Gleichung (1.8)
| (1.10) |
Man stelle sich zwei mit Wasser gefüllte Gefäße vor. Das Wasser im ersten Gefäß
hat eine Temperatur von
, das im zweiten ist
warm. Nun sind die beiden Gefäße über eine wärmeleitende
Verbindung verbunden. Es fließt solange Entropie von dem Gefäß mit dem wärmeren
Wasser zu dem mit dem kälteren Wasser, bis sich die Temperaturen des Wassers
in beiden Gefäßen angeglichen haben. Die Ursache für diesen Entropiestrom ist
in den unterschiedlich hohen (Temperatur-)Potentialen des Wassers in den beiden
Gefäßen zu suchen. Eine solche Potentialdifferenz kann auch als thermische Spannung
bezeichnet werden.
An diesem Beispiel ist zu sehen, daß man eine Temperaturdifferenz als Antrieb
für einen Entropiestrom auffassen kann. Genauso stellt eine Differenz des chemischen
Potentials einen Antrieb für Stoffströme (
-Ströme) dar. Die Stoffmenge
fließt, wie jede mengenartige Größe, vom hohen zum niedrigen Potential. Die
Potentialdifferenz wird als chemische Spannung
bezeichnet.
Eine chemische Reaktion beschreibt man allgemein durch
Eine Reaktion, bei der ein Stofftransport stattfindet, heißt ,,Diffusion, wenn
In Kapitel 1.3
haben wir die GIBBSsche Fundamentalform und verschiedene GIBBS-Funktionen
kennengelernt. Durch den Vergleich einer GIBBS-Funktion mit der GIBBSschen
Fundamentalform lassen sich sogenannte Zustandsgleichungen herleiten. Wir betrachten
die freie Enthalpie als GIBBS-Funktion
Aus der Zustandsgleichung für ideale Gase (Gleichung (1.4))
ergibt sich
Das Gleichsetzen der beiden Gleichungen (1.25) und (1.26)
sowie das Einsetzen von (1.24) ergibt
Die Integration von Gleichung (1.28) liefert die Druckabhängigkeit
des chemischen Potentials für ideale Gase bei konstanter Temperatur. Wir erhalten
für
, abhängig vom Partialdruck
(siehe Gleichung (1.27))
heißt molares Volumen. Da es nur positive Werte annehmen kann, folgt daraus,
daß das chemische Potential bei konstanter Temperatur mit steigendem Druck größer
werden muß.
In Kapitel 1.3
haben wir gelernt, daß die Energieänderung
eines physikalischen
Systems durch die GIBBSsche Fundamentalform dieses Systems beschrieben
wird. Wir betrachten nun ein System, welches nur einen Stoff
geladener
Teilchen enthält. Außerdem sollen nur elektrische und chemische Triebkräfte
vorkommen. Die GIBBSsche Fundamentalform ergibt sich dann zu
Aus Erfahrung weiß man, daß bei elektrischen und chemischen Vorgängen die beiden
Größen Ladungsänderung
und Mengenänderung
für jeden Stoff
fest aneinander gekoppelt sind durch
Setzt man nun Gleichung (1.32) in Gleichung (1.31)
ein, so ergibt sich
| (1.33) | |||
| (1.34) | |||
| (1.35) |
Wie sieht es mit dem elektrochemischen Gleichgewicht zwischen Bereich I und Bereich II aus?
Ein elektrochemisches Gleichgewicht liegt dann vor, wenn der Stoff
in beide Richtungen ungehindert durch die Membran treten kann, also wenn
| (1.38) |
Die
-Sonde ist unter anderem aus dem Fahrzeugbau bekannt. Sie
ist ein chemischer Sensor, der die Sauerstoffkonzentration im Abgas mißt. Durch
ihr elektrisches Signal ist es der angeschlossenen Regelelektronik möglich,
das Kraftstoff/Luft-Gemisch so einzustellen, daß eine ideale Verbrennung stattfinden
kann, bei der sich dann kein oder nur noch sehr wenig Sauerstoff im Abgasstrom
findet.
Dies ermöglicht dann dem Katalysator, die Schadstoffe im Autoabgas auf die staatlich geforderten niedrigen Werte zu reduzieren.
Im allgemeinen sind Sensoren Wandler, die nichtelektrische Meßgrößen in ein
elektrisches Signal umsetzten. Die Funktionsweise eines chemischen Sensors,
wie die
-Sonde einer ist, beruht auf der Wechselwirkung von freien
Teilchen (Atome oder Moleküle) mit der Oberfläche eines stofferkennenden Elements.
Sensoren müssen sehr selektiv arbeiten, d. h. sie dürfen möglichst nur auf
den zu messenden Stoff reagieren.
Im Fall der
-Sonde wird als stofferkennendes Element ein Keramikkörper
verwendet. Er besteht aus Zirkonoxid, das mit Yttrium dotiert ist (YSZ). Durch
die Dotierung mit Yttrium (Y) wird das Zirkonoxid (
)
zu einem Leiter für Sauerstoffionen (O
) und das schon bei relativ
niedrigen Temperaturen von
. Für andere Gase
(Atome und Ionen) sowie Elektronen ist das dotierte
ein Nichtleiter. Es ist also eine Membran.
In Abbildung 2.1 ist der technische Aufbau
einer beheizten
-Sonde dargestellt. Ein keramisches Stützrohr
(3) und eine Tellerfeder (2) halten die fingerförmige aktive Sondenkeramik (YSZ)
(9) im Sondengehäuse (8) und dichten sie ab. Ein Kontaktteil (7) zwischen dem
Stützrohr und der aktiven Sondenkeramik sorgt für die Kontaktierung der Innenelektrode
(nicht zu erkennen im Bild) bis zum Anschlußkabel (1). Ein metallischer Dichtring
(im Bild nicht zu erkennen) verbindet die Außenelektrode (im Bild ebenfalls
nicht zu erkennen) mit dem Sondengehäuse. Die metallische Schutzhülse (4), die
gleichzeitig auch als Widerlager für die Tellerfeder dient, hält und fixiert
den gesamten Innenaufbau der Sonde. Sie schützt auch das Sondeninnere gegen
Verschmutzung. Die aktive Sondenkeramik wird von innen durch ein keramisches
Heizelement (6) beheizt so daß die Temperatur der aktiven Sondenkeramik unabhängig
von der Abgastemperatur oberhalb der Funktionsgrenze von
verbleibt. Die Anschlüsse des Heizelementes (5) sind von der Sondensignalleitung
völlig entkoppelt (
). Um die Sondenkeramik vor
Verschmutzung und mechanischer Beschädigung zu schützen, ist an dem Sondengehäuse
ein Schutzrohr (10) mit einer besonderen Geometrie angebracht. Die Schlitze
im Schutzrohr sind so gestaltet, daß sie sehr wirkungsvoll große thermische
und chemische Belastungen fernhalten.
In Abbildung 2.2 ist das Funktionsprinzip
einer
-Sonde dargestellt. Das gasundurchlässige, mit Yttrium
dotierte Zirkonoxid (YSZ) trennt die beiden Gase mit unterschiedlichen Sauerstoffpartialdrücken,
das Meßgas mit unbekanntem Sauerstoffpartialdruck und das Referenzgas mit bekanntem
Sauerstoffpartialdruck. Die Oberfläche des YSZ ist auf beiden Seiten mit einer
dünnen, gasdurchlässigen (porösen) Platinschicht bedeckt. Diese beiden Platinschichten
fungieren als Elektroden.
Aufgrund der unterschiedlichen Sauerstoffpartialdrücke findet ein Stofftransport
(Diffusion) von Sauerstoffionen (
) durch den Ionenleiter
statt. Der Antrieb für diesen Stoff- oder Mengenstrom ist der Gradient des chemischen
Potentials
(siehe Gleichung (1.14) und (1.29)).
Da Sauerstoff im gasförmigen Zustand elektrisch neutral ist, aber nur in ionisierter
Form (
) durch den Festkörper geleitet werden kann, muß
er an der Referenzelektrode negativ aufgeladen (ionisiert) und an der Meßelektrode
wieder entladen (neutralisiert) werden. Dabei entsteht die für Sauerstoff typische
partialdruckabhängige elektrische Spannung nach der NERNSTschen Gleichung
In Kapitel 2.4 wird das Zustandekommen der NERNST-Spannung für Sauerstoff im Detail erläutert.
|
Bei Zugabe des Dotierstoffs
entsteht durch
den Einbau von Y-Atomen auf die Gitterplätze des Zr jeweils eine Sauerstofflücke
im Gitter. Dies geschieht, weil zwei
-Ionen vier
-Ionen
binden können, während zwei
-Ionen nur drei
-Ionen
kompensieren können (Bild 2.3 rechts). Die dadurch
entstehenden Sauerstofflücken im Gitter sind die Ladungsträger für die Ionenleitung.
Die Dotierung hat also den Effekt, daß das
für Sauerstoffionen
leitend wird.
Die Elektroden bestehen aus Platin. An den Übergängen Platin-YSZ dringen die Platinatome teilweise in das YSZ ein (siehe Bild 2.4). Die Elektroden sind so konzipiert, daß das heranströmende Gas die Möglichkeit hat, in die porösen Elektroden einzudringen und mit den Platinatomen und dem Ionenleiter einen Übergangsbereich zu bilden. In diesem Übergangsbereich findet die Umwandlung von elektrisch neutralem
Abbildung 2.5 zeigt noch einmal den schematischen Aufbau der
Bei der im Bereich II auftretenden Reaktion (2.2)
wird der molekulare Sauerstoff
ionisiert,
indem das Platin Elektronen an den Sauerstoff abgibt, der dann als
in den Festkörper eingebaut wird. Im Bereich IV hingegen wird das durch den
Elektrolyt diffundierte
neutralisiert, d. h. es gibt
die zuvor erhaltenen Elektronen wieder an das Platin ab.
Wir wollen nun die Reaktion (2.2) genauer betrachten, um zu verstehen, wie es zur NERNST-Spannung (Gleichung (2.1)) kommt.
Im elektrochemischen Gleichgewicht (Reaktionsgleichgewicht) zwischen Bereich
I und II ergibt sich mit der Definition des elektrochemischen Potentials (Gleichung
(1.36))
| (2.3) | |||
| (2.4) |
Subtrahieren wir nun Gleichung (2.7) von Gleichung (2.6),
so erhalten wir
| (2.8) |
Mit der Definition des elektrochemischen Potentials (Gleichung (1.36)),
unter Verwendung von Gleichung (2.9) und
und mit Gleichung (2.10) ergibt sich aus Gleichung
(2.17) dann weiter
![]() |
(2.18) | ||
![]() |
(2.19) | ||
![]() |
(2.20) | ||
![]() |
(2.21) |
![]() |
(2.22) |
Daraus ergibt sich die Spannung der
-Sonde zu
![]() |
(2.23) |
Um es kurz auszudrücken: Bei der
-Sonde resultiert aus dem Unterschied
der Partialdrücke der beiden durch den Ionenleiter getrennten Gasräume eine
meßbare elektrische Spannung, ähnlich wie bei einer galvanischen Zelle.
In Kapitel 1.7 haben wir die Abhängigkeit des chemischen Potentials idealer Gase vom Druck (Partialdruck) theoretisch hergeleitet und in Kapitel 1.8 erfahren, daß man die Abhängigkeit der chemischen Spannung vom Druck und damit auch die Abhängigkeit des chemischen Potentials vom Druck indirekt über eine elektrische Spannungsmessung bestimmen kann. Wie diese Spannung entsteht, wurde in Kapitel 2.4 erläutert. Nun wollen wir unser theoretisches Wissen überprüfen. Zu diesem Zweck wurde der nachfolgende Versuch entwickelt.
In Bild 3.1 ist der schematische Versuchsaufbau zur Messung der Druckabhängigkeit des chemischen Potentials dargestellt. Man erkennt einen Behälter mit zwei Kammern, zwischen denen ein Drucksensor sowie die
Das Netzteil des Operationsverstärkers versorgt den Drucksensor mit Spannung,
der einen zur Druckdifferenz
zwischen beiden Kammern proportionalen
Strom liefert. Dieser Strom wird anhand des Spannungsabfalls an einem Widerstand
gemessen. Der Operationsverstärker verstärkt diese druckabhängige Spannung und
gibt sie als
auf Kanal I aus. Er ist so eingestellt, daß die auf
dem Meßgerät angezeigte Spannung in Volt dem Differenzdruck
in bar entspricht. Da
beträgt,
kann der Druck bequem an einem schulüblichen Voltmeter mit 6 V oder 10 V-Meßbereich
direkt abgelesen werden.
Auf Kanal II wird die um den Faktor 10 verstärkte
-Spannung
ausgegeben. Aus ihr läßt sich mit Hilfe des Verstärkungsfaktors des Operationsverstärkers
die tatsächliche
-Spannung
durch
| (3.1) |
Um überhaupt ein Signal von der
-Sonde zu erhalten, muß sie beheizt
werden. Dazu wird ihre eingebaute Heizung, über ein externes Festspannungsnetzgerät,
welches 14 V Gleichstrom bei kurzzeitig 3 A und dauerhaft 1,5 A liefern kann,
mit Spannung versorgt. Das Verstärken der
-Spannung ist nötig,
da die Sonde nicht belastbar ist. Das bedeutet, sie kann lediglich einen Maximalstrom
von ca.
bei einer Maximalspannung von ca. 160 mV
liefern. Der Ausgang des Verstärkers ist jedoch in der Lage, einen Maximalstrom
von 10 mA zu liefern. Damit kann auch ein niederohmiges Voltmeter (Drehspulvoltmeter)
zur Messung der
-Spannung eingesetzt werden. Der Verstärkungsfaktor
wurde gewählt, um die im Schulbetrieb gängigen Voltmeter
mit 2 V-Meßbereich verwenden zu können.
Das Kugelventil 1 wird mit einer Vakuumpumpe verbunden. An das Nadelventil, mit welchem man den Sauerstoffluß sehr fein regeln kann, wird eine Sauerstofflasche mit 5 bar Überdruck angeschlossen.
ACHTUNG: Das Nadelventil nicht ganz fest zudrehen; dabei wird es zerstört.
Über das Nadelventil und die Kugelventile 1 und 2 wird der Gasfluß in oder aus beiden Kammern geregelt.
Vor Versuchsbeginn werden die beiden Kammern mehrere Male mit
gespült. Zu Beginn des Versuchs sind dann das Ventil der Sauerstofflasche sowie
das Nadelventil geschlossen. Die Kugelventile 1 und 2 sind offen. Nun werden
die Heizung der
-Sonde und die Vakuumpumpe eingeschaltet und
der Operationsverstärker an das Stromnetz angeschlossen. Die Heizung der
-Sonde
heizt das YSZ bei angelegten 14 V innerhalb von 2 Minuten auf ca.
.
In der Zwischenzeit evakuiert die Vakuumpumpe die Kammern 1 und 2 bis auf einen
Sauerstoffdruck kleiner als 0,02 mbar (laut den technischen Daten der Pumpe).
Nun wird das Kugelventil 2 geschlossen, so daß Kammer 2 nicht mehr weiter evakuiert
werden kann.
Jetzt öffnet man das Nadelventil schrittweise, bis der gesamte Druckbereich
(Manometer 2 beobachten) von -1 bar bis 5 bar komplett durchfahren ist, und
nimmt dabei die Wertepaare
,
auf. Besonders wichtig ist es, in dem Druckbereich von -1 bis 0 bar viele Messungen
zu machen.
Nachdem die Messung beendet wurde, ist das Ventil der Sauerstofflasche zu schließen,
der Druckminderer, die Leitungen und die Apparatur vom Gasdruck zu entlasten
und die Heizung der
-Sonde sowie der Operationsverstärker auszuschalten.
Gleichung (3.2) ist die an den Versuch angepaßte
NERNST-Gleichung. Beim genauen Betrachten von Gleichung (3.2)
stellen wir fest, daß wir zwei Größen nicht kennen: Die Temperatur T des YSZs
und den Druck
, den unsere Vakuumpumpe erzeugen
kann.
Mit der folgenden Messung wollen wir versuchen, die Temperatur abzuschätzen,
auf die die Heizung der
-Sonde das YSZ erhitzen kann und wir
wollen sehen, ob die Temperatur des YSZ bei stationären Umgebungsbedingungen
konstant bleibt.
Zum Messen der Temperatur des YSZ ist NICHT die in der Apparatur verwendete
-Sonde (diese war neu), sondern eine bereits gebrauchte
-Sonde
gleicher äußerer Form verwendet worden. Bei dieser Sonde ist das Schutzrohr
(Bild 2.1, 10) entfernt worden, so daß
das YSZ frei lag. Als Temperaturfühler wurde ein Platin 10% Rhodium-Platin
Thermoelement verwendet, angeschlossen an einen XY-Schreiber. Dieser wurde vorher
auf
kalibriert. Eine Messung mit 14 V Heizspannung
ergab bei einer Einstellung des XY-Schreibers von 5 mV, 96 Skalenteile, was
einer Spannung von 4,8 mV gleichkommt. Aus einer entsprechenden Tabelle ergab
sich dann die Temperatur des YSZ zu ca.
. In
einer zweiten Messung wurde dies verifiziert. In beiden Messungen blieb die
Temperatur des YSZ über mehrere Minuten konstant.
Leider brauchte diese (alte)
-Sonde 1,5 A um die Temperatur
konstant zu halten, während die in der Apparatur eingebaute Sonde lediglich
1 A braucht. Dies entspricht einer Leistungsaufnahme von alt: 21 W, neu: 14 W.
Daraus könnte man schließen, daß die Temperaturen der beiden
-Sonden
bei 14 V Heizspannung nicht dieselben sind. Dies muß aber nicht der Fall sein,
denn die unterschiedliche Leistungsaufnahme kann auch andere Ursachen haben,
wie z. B. Toleranzen bei der Fertigung der Heizung, hohe Betriebsstundenzahl,
unterschiedlicher innerer Aufbau trotz gleichen Aussehens, unterschiedliche
Entropieableitung vom YSZ zum Gehäuse, etc.
Trotzdem können wir erwarten, daß die Temperatur des YSZ der neuen
-Sonde
sich im Bereich von
bewegt und daß sie
bei stationären Umgebungsbedingungen konstant bleibt.
Die ersten beiden Spalten eines jeden Meßprotokolls (siehe Anhang A)
zeigen die Spannungen die an Kanal I (
) und II (
)
gemessen wurden. Die abgelesene Spannung
entspricht direkt dem
Differenzdruck
der Kammern I und II und
entspricht
.
In der dritten Spalte steht
und in Spalte vier
.
In der vorletzten Spalte steht die
-Spannung
und in der letzten Spalte
, der theoretische Wert
von
, der nach der NERNST-Formel für Sauerstoff
(Gleichung (2.1)) mit den in den jeweiligen Meßprotokollen
angegebenen Werten für
in bar und
in K
berechnet wurde.
Zu jeder Messung sind drei Diagramme dargestellt. In ihnen wurde
und
über
(Diagramm 1), über
(Diagramm 2) und über
(Diagramm 3) aufgetragen. Außerdem sind in Diagramm 2 und 3 die Ausgleichsgeraden
jeweils für
und
mit eingezeichnet
und angegeben.
Diagramm 1 zeigt den typischen Verlauf der Logarithmusfunktion. Aus Diagramm
2 kann man den Vakuumdruck
unter der Annahme, daß
groß gegenüber
ist, extrapolieren.
Es gilt
In ähnlicher Weise läßt sich aus Diagramm 3 die Temperatur des YSZ bestimmen.
Dazu setzt man lediglich die Steigung
der Ausgleichsgeraden von
mit
aus Gleichung (3.3)
gleich und löst nach
auf. Es ergibt sich
In allen Auswertungen wird davon ausgegangen, daß die Temperatur des YSZ während des Versuchs konstant bleibt.
Zur Berechnung der theoretischen
-Spannungs-Kurve wurden in Messung
1 folgende Werte angenommen
Mit dem X-Achsenabschnitt der beiden Ausgleichsgeraden für
und
in Diagramm 2 (Bild A.2) wurden über
Gleichung (3.8) die Wert für
aus der theoretischen sowie aus der gemessenen Kurve errechnet. Es ergab sich
eine ausgezeichnete Übereinstimmung mit den vorgegebenen Werten von


Trotzdem ist zu sagen, daß mit dem entwickelten Versuch die logarithmische Abhängigkeit des chemischen Potential vom Druck bei konstanter Temperatur korrekt und anschaulich gezeigt werden kann.
Zur Berechnung der theoretischen
-Spannungs-Kurve wurden in Messung
2 folgende Werte angenommen

| angenommene Werte: |
|
|
|
|
|
|||
|
|
|||
| aus Diagramm 2 errechnete Werte : |
|
|
|
|
|
|
||
| aus Diagramm 3 errechnete Werte: |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| 0,010 | 0,600 | -4,605 | 2,398 | 0,060 | 0,043 |
| 0,018 | 0,580 | -4,017 | 2,944 | 0,058 | 0,053 |
| 0,027 | 0,680 | -3,612 | 3,332 | 0,068 | 0,059 |
| 0,036 | 0,690 | -3,324 | 3,611 | 0,069 | 0,064 |
| 0,048 | 0,720 | -3,037 | 3,892 | 0,072 | 0,069 |
| 0,054 | 0,740 | -2,919 | 4,007 | 0,074 | 0,071 |
| 0,066 | 0,800 | -2,718 | 4,205 | 0,080 | 0,075 |
| 0,068 | 0,750 | -2,688 | 4,234 | 0,075 | 0,076 |
| 0,077 | 0,740 | -2,564 | 4,357 | 0,074 | 0,078 |
| 0,086 | 0,830 | -2,453 | 4,466 | 0,083 | 0,080 |
| 0,098 | 0,830 | -2,323 | 4,595 | 0,083 | 0,082 |
| 0,110 | 0,850 | -2,207 | 4,710 | 0,085 | 0,084 |
| 0,121 | 0,860 | -2,112 | 4,804 | 0,086 | 0,086 |
| 0,145 | 0,890 | -1,931 | 4,984 | 0,089 | 0,089 |
| 0,154 | 0,900 | -1,871 | 5,043 | 0,090 | 0,090 |
| 0,185 | 0,900 | -1,687 | 5,226 | 0,090 | 0,093 |
| 0,194 | 0,930 | -1,640 | 5,273 | 0,093 | 0,094 |
| 0,212 | 0,930 | -1,551 | 5,361 | 0,093 | 0,096 |
| 0,241 | 0,960 | -1,423 | 5,489 | 0,096 | 0,098 |
| 0,257 | 0,940 | -1,359 | 5,553 | 0,094 | 0,099 |
| 0,306 | 0,950 | -1,184 | 5,727 | 0,095 | 0,102 |
| 0,322 | 0,970 | -1,133 | 5,778 | 0,097 | 0,103 |
| 0,357 | 0,990 | -1,030 | 5,881 | 0,099 | 0,105 |
| 0,360 | 0,990 | -1,022 | 5,889 | 0,099 | 0,105 |
| 0,374 | 0,990 | -0,983 | 5,927 | 0,099 | 0,106 |
| 0,386 | 1,000 | -0,952 | 5,958 | 0,100 | 0,106 |
| 0,406 | 1,010 | -0,901 | 6,009 | 0,101 | 0,107 |
| 0,436 | 1,030 | -0,830 | 6,080 | 0,103 | 0,108 |
| 0,460 | 1,030 | -0,777 | 6,133 | 0,103 | 0,109 |
| 0,480 | 1,030 | -0,734 | 6,176 | 0,103 | 0,110 |
| 0,509 | 1,060 | -0,675 | 6,234 | 0,106 | 0,111 |
| 0,554 | 1,060 | -0,591 | 6,319 | 0,106 | 0,113 |
| 0,569 | 1,070 | -0,564 | 6,346 | 0,107 | 0,113 |
| 0,591 | 1,090 | -0,526 | 6,384 | 0,109 | 0,114 |
| 0,660 | 1,110 | -0,416 | 6,494 | 0,111 | 0,116 |
| 0,674 | 1,110 | -0,395 | 6,515 | 0,111 | 0,116 |
| 0,731 | 1,130 | -0,313 | 6,596 | 0,113 | 0,118 |
| 0,768 | 1,140 | -0,264 | 6,645 | 0,114 | 0,119 |
| 0,813 | 1,160 | -0,207 | 6,702 | 0,116 | 0,120 |
| 0,881 | 1,200 | -0,127 | 6,782 | 0,120 | 0,121 |
| 0,996 | 1,210 | -0,004 | 6,905 | 0,121 | 0,123 |
| 1,108 | 1,230 | 0,103 | 7,011 | 0,123 | 0,125 |
| 1,198 | 1,250 | 0,181 | 7,089 | 0,125 | 0,126 |
| 1,278 | 1,260 | 0,245 | 7,154 | 0,126 | 0,128 |
| 1,386 | 1,280 | 0,326 | 7,235 | 0,128 | 0,129 |
| 1,526 | 1,290 | 0,423 | 7,331 | 0,129 | 0,131 |
| 1,637 | 1,300 | 0,493 | 7,401 | 0,130 | 0,132 |
| 1,752 | 1,320 | 0,561 | 7,469 | 0,132 | 0,133 |
| 1,901 | 1,330 | 0,642 | 7,551 | 0,133 | 0,135 |
| 2,175 | 1,370 | 0,777 | 7,685 | 0,137 | 0,137 |
| 2,316 | 1,380 | 0,840 | 7,748 | 0,138 | 0,138 |
| 2,475 | 1,390 | 0,906 | 7,814 | 0,139 | 0,139 |
| 2,621 | 1,410 | 0,964 | 7,872 | 0,141 | 0,140 |
| 2,829 | 1,430 | 1,040 | 7,948 | 0,143 | 0,142 |
| 2,986 | 1,440 | 1,094 | 8,002 | 0,144 | 0,143 |
| 3,126 | 1,460 | 1,140 | 8,048 | 0,146 | 0,144 |
| 3,279 | 1,460 | 1,188 | 8,096 | 0,146 | 0,144 |
| 3,329 | 1,460 | 1,203 | 8,111 | 0,146 | 0,145 |
| 3,480 | 1,470 | 1,247 | 8,155 | 0,147 | 0,145 |
| 3,651 | 1,490 | 1,295 | 8,203 | 0,149 | 0,146 |
| 3,760 | 1,500 | 1,324 | 8,232 | 0,150 | 0,147 |
| 4,059 | 1,510 | 1,401 | 8,309 | 0,151 | 0,148 |
| 4,377 | 1,520 | 1,476 | 8,384 | 0,152 | 0,150 |
| 4,430 | 1,530 | 1,488 | 8,396 | 0,153 | 0,150 |
| 4,701 | 1,550 | 1,548 | 8,456 | 0,155 | 0,151 |
| 4,843 | 1,560 | 1,578 | 8,485 | 0,156 | 0,151 |
| 5,080 | 1,570 | 1,625 | 8,533 | 0,157 | 0,152 |
| 5,287 | 1,560 | 1,665 | 8,573 | 0,156 | 0,153 |
| 5,393 | 1,570 | 1,685 | 8,593 | 0,157 | 0,153 |
| 5,537 | 1,570 | 1,711 | 8,619 | 0,157 | 0,154 |
| 5,654 | 1,570 | 1,732 | 8,640 | 0,157 | 0,154 |
| 5,725 | 1,580 | 1,745 | 8,653 | 0,158 | 0,154 |
| 5,810 | 1,580 | 1,760 | 8,668 | 0,158 | 0,155 |
| 6,084 | 1,570 | 1,806 | 8,714 | 0,157 | 0,155 |
| angenommene Werte: |
|
|
|
|
|
|||
|
|
|||
| aus Diagramm 2 errechnete Werte : |
|
|
|
|
|
|
||
| aus Diagramm 3 errechnete Werte: |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| 0,011 | 0,040 | -4,510 | 1,000 | 0,004 | 0,022 |
| 0,020 | 0,370 | -3,912 | 1,417 | 0,037 | 0,031 |
| 0,039 | 0,400 | -3,244 | 1,959 | 0,040 | 0,043 |
| 0,048 | 0,490 | -3,037 | 2,140 | 0,049 | 0,046 |
| 0,061 | 0,520 | -2,797 | 2,354 | 0,052 | 0,051 |
| 0,078 | 0,570 | -2,551 | 2,579 | 0,057 | 0,056 |
| 0,091 | 0,630 | -2,397 | 2,723 | 0,063 | 0,059 |
| 0,113 | 0,680 | -2,180 | 2,926 | 0,068 | 0,064 |
| 0,127 | 0,720 | -2,064 | 3,037 | 0,072 | 0,066 |
| 0,178 | 0,790 | -1,726 | 3,361 | 0,079 | 0,073 |
| 0,188 | 0,760 | -1,671 | 3,414 | 0,076 | 0,074 |
| 0,233 | 0,800 | -1,457 | 3,622 | 0,080 | 0,079 |
| 0,256 | 0,850 | -1,363 | 3,714 | 0,085 | 0,081 |
| 0,268 | 0,820 | -1,317 | 3,758 | 0,082 | 0,082 |
| 0,314 | 0,850 | -1,158 | 3,913 | 0,085 | 0,085 |
| 0,347 | 0,880 | -1,058 | 4,011 | 0,088 | 0,087 |
| 0,421 | 0,910 | -0,865 | 4,201 | 0,091 | 0,091 |
| 0,517 | 0,940 | -0,660 | 4,404 | 0,094 | 0,096 |
| 0,583 | 0,970 | -0,540 | 4,523 | 0,097 | 0,098 |
| 0,645 | 0,990 | -0,439 | 4,623 | 0,099 | 0,100 |
| 0,708 | 1,010 | -0,345 | 4,715 | 0,101 | 0,102 |
| 0,755 | 1,030 | -0,281 | 4,779 | 0,103 | 0,104 |
| 0,804 | 1,030 | -0,218 | 4,841 | 0,103 | 0,105 |
| 0,862 | 1,060 | -0,149 | 4,910 | 0,106 | 0,107 |
| 0,904 | 1,080 | -0,101 | 4,958 | 0,108 | 0,108 |
| 0,995 | 1,090 | -0,005 | 5,053 | 0,109 | 0,110 |
| 1,092 | 1,100 | 0,088 | 5,145 | 0,110 | 0,112 |
| 1,185 | 1,130 | 0,170 | 5,227 | 0,113 | 0,114 |
| 1,247 | 1,140 | 0,221 | 5,277 | 0,114 | 0,115 |
| 1,344 | 1,140 | 0,296 | 5,352 | 0,114 | 0,116 |
| 1,458 | 1,170 | 0,377 | 5,433 | 0,117 | 0,118 |
| 1,562 | 1,180 | 0,446 | 5,502 | 0,118 | 0,119 |
| 1,656 | 1,200 | 0,504 | 5,560 | 0,120 | 0,121 |
| 1,764 | 1,210 | 0,568 | 5,623 | 0,121 | 0,122 |
| 1,857 | 1,230 | 0,619 | 5,674 | 0,123 | 0,123 |
| 1,946 | 1,240 | 0,666 | 5,721 | 0,124 | 0,124 |
| 2,087 | 1,260 | 0,736 | 5,790 | 0,126 | 0,126 |
| 2,165 | 1,260 | 0,772 | 5,827 | 0,126 | 0,127 |
| 2,256 | 1,280 | 0,814 | 5,868 | 0,128 | 0,127 |
| 2,404 | 1,280 | 0,877 | 5,931 | 0,128 | 0,129 |
| 2,496 | 1,290 | 0,915 | 5,969 | 0,129 | 0,130 |
| 2,595 | 1,300 | 0,954 | 6,008 | 0,130 | 0,130 |
| 2,693 | 1,300 | 0,991 | 6,044 | 0,130 | 0,131 |
| 2,783 | 1,300 | 1,024 | 6,077 | 0,130 | 0,132 |
| 2,874 | 1,320 | 1,056 | 6,109 | 0,132 | 0,133 |
| 2,978 | 1,330 | 1,091 | 6,145 | 0,133 | 0,133 |
| 3,078 | 1,330 | 1,124 | 6,178 | 0,133 | 0,134 |
| 3,173 | 1,340 | 1,155 | 6,208 | 0,134 | 0,135 |
| 3,317 | 1,340 | 1,199 | 6,252 | 0,134 | 0,136 |
| 3,415 | 1,370 | 1,228 | 6,282 | 0,137 | 0,136 |
| 3,523 | 1,370 | 1,259 | 6,313 | 0,137 | 0,137 |
| 3,636 | 1,370 | 1,291 | 6,344 | 0,137 | 0,138 |
| 3,734 | 1,390 | 1,317 | 6,371 | 0,139 | 0,138 |
| 3,878 | 1,400 | 1,355 | 6,408 | 0,140 | 0,139 |
| 3,997 | 1,400 | 1,386 | 6,439 | 0,140 | 0,140 |
| 4,138 | 1,410 | 1,420 | 6,473 | 0,141 | 0,141 |
| 4,335 | 1,410 | 1,467 | 6,520 | 0,141 | 0,142 |
| 4,489 | 1,430 | 1,502 | 6,555 | 0,143 | 0,142 |
| 4,614 | 1,430 | 1,529 | 6,582 | 0,143 | 0,143 |
| 4,747 | 1,440 | 1,558 | 6,610 | 0,144 | 0,144 |
| 4,888 | 1,450 | 1,587 | 6,640 | 0,145 | 0,144 |
| 5,050 | 1,450 | 1,619 | 6,672 | 0,145 | 0,145 |
| 5,180 | 1,460 | 1,645 | 6,697 | 0,146 | 0,145 |
| 5,289 | 1,460 | 1,666 | 6,718 | 0,146 | 0,146 |
| 5,403 | 1,480 | 1,687 | 6,740 | 0,148 | 0,146 |
| 5,512 | 1,480 | 1,707 | 6,760 | 0,148 | 0,147 |
| 5,632 | 1,490 | 1,728 | 6,781 | 0,149 | 0,147 |
| Avogadro-Konstante |
|
|
|||
| Boltzmann-Konstante |
|
||||
| Gaskonstante |
|
||||
| Elementarladung |
|
||||
| Faraday-Konstante |
|
|
|||
| Quelle: [10, S. 944] | |||||